Dr. Georg Binner in Hohenkammer

"Ein wichtiges Puzzlestück für die Gemeinde"

Hohenkammers Bürgermeister Johann Stegmair kann seinem neuen Allgemeinmediziner Dr. Georg Binner (l.) mit der Praxis im neue gebauten Wohn- und Geschäftshaus in der Münchner Straße schon eine wichtige Grundlage bieten.

Mit Dr. Georg Binner  kann Hohenkammers Bürgermeister Johann Stegmair ein weiteres „Puzzlestück“ im Gebilde seiner Gemeinde einfügen. Damit fällt nicht nur ihm ein Stein vom Herzen. Denn die Versorgung seiner Bürger ist somit ab September wieder gesichert.

Dr. Georg Binner könnte schon rein phänotypisch aus der schnulzigen TV-Serie „Der Landarzt“ stammen! Er ist der Allgemeinmediziner, der sich ab September um die Gesundheit von Hohenkammers Bürgerschaft kümmert und somit eine große Last von den Schultern des Bürgermeisters Johann Stegmair nimmt: „Die Gemeinde unterstützt Dr. Binner mit aller Kraft. Wir haben großes Interesse, die Bevölkerung wieder medizinisch versorgen zu können, denn alle Praxen im Landkreis sind voll.“ Seinen neuen Arbeitsplatz der Mediziner, der zuletzt im notärztlichen Klinikum Ingolstadt im Einsatz war, in Hohenkammer komplett eingerichtet vorgefunden: Er wird ab 1. September in der Münchner Straße 2 behandeln, Termine können ab Mitte August unter Telefon 08137/5018 bereits vereinbart werden. Mit Dr. Binner ist eine existenzielle Sorge der Gemeinde behoben, die aus Verzweiflung bereits in einem Gemeinschaftskonstrukt mit den ebenso unversorgten Nachbarorten Reichertshausen und Petershausen gelöst werden sollte. „In der Regel sucht der scheidende Arzt seinen Nachfolger, das ist in Hohenkammer nicht geschehen, weshalb ein Praxisverbund diesen Notstand auffangen sollte“, berichtet Stegmair, der diese Akte nun schließen kann und darauf setzt, dass die schwierige mathematische Besetzungsformel mittelfristig auch einen formal wichtigen „Arztsitz“ zurück nach Hohenkammer bringen soll. Dr. Binner, der in Kürze seine Filialpraxis eröffnen wird, hat in München und Würzburg studiert und ein Mediziner vom alten Schlag: „Ich bin lieber auf dem Land tätig“, sagt er: „Wenn ich einen engen Bezug zum Patienten habe und auch zu seiner Familie, kann ich die Krankengeschichte viel besser einordnen. Vor allem bei Kindern ermöglicht der familiäre Hintergrund eine tiefgreifende Einschätzung.“ Auch Hausbesuche seien für den Landarzt eine Selbstverständlichkeit. Mit seinen 70 Jahren ist Dr. Binner, der auch seinen Wohnsitz in Bälde aus Ingolstadt nach Hohenkammer verlegen will, in einem fortgeschrittenen Alter. Dennoch will er nochmal sesshaft werden, denn „dauernd wechselnde Vertretungen sind nicht mein Ding. Und ich möchte arbeiten, bis ich umfalle,“ sagt er lächelnd. Auch seine Frau stehe mit Mitte Sechzig noch voll im Schuldienst. Den nötigen Elan strahlt der passionierte Skifahrer und Tennisspieler in jedem Falle aus, auch wenn er strahlend sagt: „Jetzt läuft der Laden wieder“!

Quelle: freising-online

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