Schulen erhalten jeweils 2000 Euro

Gewinne aus dem Bigbandkonzert

Je 2000 Euro aus dem Gewinn des Bigbandkonzerts 2018 der Schulen im Landkreis Freising konnten an Dom-Gymnasium, Josef-Hofmiller-Gymnasium und Karl-Meichelbeck-Realschule übergeben werden. Das pausierende Camerloher-Gymnasium erhielt 500 Euro. Das Foto zeigt die Scheckübergabe durch Andreas Baumann (3.v.l.) und Dr. Walter Flad (9.v.r., beide Lions Club) sowie OB Tobias Eschenbacher (10.v.r.). Foto: lex

 Anfang Mai ging mit großem Erfolg das „Bigbandkonzert 2018 der Schulen im Landkreis Freising“ in der Luitpoldhalle über die Bühne.

Veranstalter waren wieder die Stadt Freising und der Lions Club Freising. Aus dem Gewinn der inzwischen 15. Veranstaltung dieser Art wurden vor kurzem bei einem Empfang im Besprechungsraum des Rathauses je 2000 Euro für die in diesem Jahr mitwirkenden Schulen und 500 Euro für die Schule ausgeschüttet, die turnusgemäß in diesem Jahr pausieren musste. OB Tobias Eschenbacher freute sich als Gastgeber außerordentlich, dass auch das 15. Konzert der Bigbands der Schulen „so erfolgreich“ über die Bühne gegangen ist. An die „100 Musikerinnen und Musiker“ seien dabei auf der Bühne gewesen, resümierte der Rathauschef. Damit ist die Kapazität in der Luitpoldhalle erschöpft, eine der Schulen muss daher im Wechsel immer pausieren. Und unter dem Beifall der anwesenden Schulleiterinnen und Schulleiter, der Bandleader und einiger der jungen Musikerinnen und Musiker fügte Eschenbacher mit Augenzwinkern hinzu: „Es wäre fast wichtig, eine neue Halle zu bauen!“ Bis zum nächsten Bigbandkonzert wäre diese aber sicher nicht fertig, es findet am 29. Mai 2019 statt – wieder in der Luitpoldhalle. 

In Richtung des neuen Lions-Präsidenten, Andreas Bergmann, fügte der OB dann noch scherzend hinzu: „Präsidenten kommen und gehen, man könnte fast sagen Oberbürgermeister kommen und gehen, aber der Walter bleibt“. Dr. Walter Flad war und ist es, der mit seinem Team von Anfang an die Konzerte organisiert. Ihm dankte Eschenbacher mit seinem Spruch besonders für dessen Engagement „für einen guten Zweck“. An dem Musikprogramm beteiligt waren in diesem Jahr das Dom-Gymnasium, des Josef-Hofmiller-Gymnasium und die Karl-Meichelbeck-Realschule. Jeder dieser Schulen konnte der Lions-Präsident 2000 Euro überreichen, das Camerloher-Gymnasium, das in diesem Jahr turnusgemäß pausieren musste, bekam „500 Euro Schweigegeld“, wie Bergmann witzelte. Die erfreulich hohen Schecks wurden von den Schulleiterinnen beziehungsweise einer Stellvertreterin, Nicole Storz (JoHo), Gudrun Lorenz (Realschule) und dem Leiter des Dom-Gymnasiums, Manfred Röder, sowie den beiden Bandleadern Michael Schwarz (Dom), Jürgen Wüst (Realschule) und deren Kollegin, Marina Bögl (JoHo), dankend in Empfang genommen. Andrea Bliese und Gunter Fendler (Camerloher) erhielten die berühmten 500 Euro „Schweigegeld“. Die Schulleiterinnen bekamen darüber hinaus einen Blumenstrauß, alle vier Schulen zusätzlich je eine CD mit der Live-Aufnahme des Konzertes und je eine Bild-CD mit Dutzenden Fotos vom Geschehen auf der Bühne. „Kurze Worte“ wollte Lions-Präsident Andreas Bergmann angesichts der tollen Leistung der jungen Musikerinnen und Musiker und natürlich der Bandleader nicht machen. 

Nach einem Willkommen an Schulleiter, Bandleader und Musiker fragte sich der vor kurzem neu gewählte Präsident: „15 Jahre, wo sind sie geblieben?“ Seit 15 Jahren veranstalteten die Lions und die Stadt inzwischen zusammen das Konzert – und es sei „kein normales Konzert“, stellte Bergmann fest. Es sei vielmehr immer ein „Benefizkonzert“ gewesen und damit für den Lions Club „ein ganz besonderes Anliegen“, nämlich um „die Jugendkultur zu fördern“. Dass die Bands dies immer wieder möglich machten, dafür dankte Bergmann auch ganz persönlich. „Wir können nur applaudieren“, war des Präsidenten Fazit; dafür dass die Schülerinnen und Schüler „immer wieder voll Freude spielen“ und das Ganze für einen guten Zweck. Denn, „Ihr tut das nicht nur für Euch, Ihr tut auch etwas Gutes“, für die Schulen, um Probenfahrten zu finanzieren und Notenkäufe, aber auch, um Instrumente kaufen zu können oder in Technik zu investieren. Darüber hinaus würden „im Umkreis“ jedoch auch soziale Projekte im Jugendbereich gefördert und so zusätzlich „Teilen“ geübt. „Es ist wunderbar, dass wir Sie bei uns in Freising haben“, lobte Bergmann. Der Erfolg des Konzertes und die gute Arbeit der Schulen und der jungen Musiker wurden anschließend mit einem Gläschen Sekt, „oder Orangensaft, je nach Alter“, wie der OB vorgab, ein wenig gefeiert.

Quelle: freising-online

Auch interessant:

Meistgelesen

Auf Wohnungssuche
Auf Wohnungssuche
Jede Menge Arbeit in der "Frühschicht"
Jede Menge Arbeit in der "Frühschicht"
Ei Gläschen in Ehren...
Ei Gläschen in Ehren...

Kommentare