Neues Tierheim offiziell eröffnet

Regen schreckt Tierfreunde nicht

Die meisten Besucher tummelten sich zwar im Heim oder unter den Zelten; doch auch die Außenanlagen lockten ein paar Besucher.

Am vergangenen Sonntag waren zehn Jahre Hoffen und Bangen, Kämpfen und Planen zu Ende: Das neue Tierheim des Tierschutzvereins Freising zwischen Dietersheim und Mintraching wurde offiziell und feucht-fröhlich eröffnet.

Der strömende Regen konnte die Tierfreunde nicht davon abhalten, zahlreich zur Eröffnung des Brigitte-Seulen-Hauses zu kommen. Vergleichbar mit der „Arche Noah“, wie die neue evangelische Pfarrerin Karin Jordak, das Tierheim beschrieb, suchten auch die Besucher „Schutz auf Zeit“ vor dem Regen in den Zelten und im Haus. Ein paar Tiere - fünf Katzen, drei Vögel und eine Schildkröte - sind bereits Gast der Tierherberge.

„Tieren zu helfen, ist unsere Motivation“ - das Motto des Tierschutzvereins Freising ziert farbenfroh die Außenwand des neuen Tierheims.



Kurz war auch eine Hündin da; aber die junge Dame hat schon eine Familie gefunden. Dass das neue Tierheim lange leer bleibt, scheint auch nicht zu befürchten zu sein - legt man die Historie zu Grunde: Bis zu 400 Tiere seien jedes Jahr in Privathaushalten versorgt worden - ein „völliges Unding“, wie der Erste Vorsitzende des Tierschutzvereins Joseph Popp, erklärte und warum er sich seit seiner Wahl 2008 so „ausdauernd und unerschocken“ für den Bau eines eigenen Tierheims einsetzte, wie Landrat Josef Hauner lobte. 1,8 Millionen Euro hat das Tierheim gekostet, 820000 Euro hat der Verein aus Eigenmitteln aufgebracht. 

Noch mehr Geld wird für die Außenanlagen und die Erweiterungsbauten wie den Quarantänebau gebraucht; aktuell behelfen sich die Tierfreunde hier mit einem Container. Deswegen freut sich der Tierschutzverein Freising über weitere Spender und Spenden. Das Brigitte-Seulen-Haus ist das 551. im deutschen Tierschutzbund und das 86. im Landesverband, berichtete Evelyn Ofensberger, Justitiarin des Deutschen Tierschutzbundes. Brigitte Seulen ist vielen noch als „Tiermutter von Freising“ bekannt und kümmerte sich 30 Jahre lang um die heimatlosen Vierbeiner und Co. „Meine Mutter wäre wahnsinnig stolz und glücklich, dass dieses Haus entstanden ist“, freute sich Seulens Tochter Daniela bei der Eröffnung.

Quelle: freising-online

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