Radtour zum Gardasee an nur einem Tag

Nach 412 Kilometern und 13 Stunden endlich am Ziel

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„Wir haben es geschafft!“. Erschöpft aber überglücklich kommen Florian Wildgruber (links) und sein Team nach 13,5 Stunden Fahrzeit und 412 Kilometern am Gardasee an.

Zusammen mit ein paar Vereinskollegen ging es für den deutschen Triathlet Florian Wildgruber Anfang vergangener Woche mit dem Rennrad zum Gardasee (wir berichteten im Vorfeld) - und das an nur einem Tag! Mit diesem Kraftakt möchte er Jugendlichen Mut machen und gleichzeitig den SV ZUKUNFT unterstützen.

„Wir sind um drei Uhr früh in Freising gestartet. Die ersten beiden Stunden sind wir dann bei Dunkelheit und Vollmond gefahren, bis wir um sechs Uhr nach etwa 90 Kilometern am Tegernsee angekommen sind. Nach einem kleinen Frühstück ging es weiter über den Achenpass nach Hall in Tirol (Anm. d. Red.:170 Kilometer), wo wir die zweite Pause einlegten. Zu diesem Zeitpunkt waren wir nicht mehr so frisch, obwohl noch nicht einmal die Hälfte der Strecke geschafft war. Bei sengender Hitze ging es dann über den Brenner nach Italien, wo wir bei Kilometer 260 nochmal einen kurzen Stopp einlegten. Die Stimmung näherte sich dem Tiefpunkt, als wir realisierten, dass immer noch 150 Kilometer vor uns liegen, aber dennoch dachte keiner von uns daran, aufzugeben“, erzählt Wildgruber. Auf dem Radweg ging es weiter Richtung Bozen.Trotz der körperlichen Ermüdung erhöhte die Gruppe auf den letzten Kilometern noch einmal das Tempo. Schlussendlich kamen Florian Wildgruber und seine Vereinskollegen um etwa 20.15 Uhr nach 13,5 Stunden Fahrzeit, 412 Kilometern und 2500 Höhenmetern erschöpft aber glücklich am Gardasee an. Mit der Spendenaktion im Rahmen dieses Projekts konnten 2000 Euro eingenommen werden, über die sich nun der SV ZUKUNFT freuen kann. Florian Wildgruber bedankt sich im Namen der ganzen Gruppe bei allen Firmen und Privatpersonen für die großzügigen Spenden.

Quelle: freising-online

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