Kirche St. Erhard

Ein detaillierter Blick in die Historie

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Konservator Klaus Kratz hat den Kirchenführer St. Erhard verfasst.

In wenigen Wochen wird der 300. Geburtstag der Attachinger Filialkirche St. Erhard mit einem großen Festgottesdienst gefeiert. Ein Geschenk hat die kleine Kirche schon jetzt erhalten: Klaus Kratzsch (Foto), der frühere Hauptkonservator des Landesamts für Denkmalpflege, hat einen 42 Seiten starken Kirchenführer verfasst, der die wechselhafte Geschichte St. Erhards ausführlich darlegt.

Vor exakt 300 Jahren wurde die Attachinger Filialkirche St. Erhard eingeweiht. Dieser runde Geburtstag wird am Sonntag, 10. Juni, mit einem Festgottesdienst in Attaching entsprechend gebührend gefeiert. Passend zu diesem Jubiläum haben Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat nun einen neuen - den mittlerweile dritten - Kirchenführer veröffentlicht, der die aktuellsten Erkenntnisse beinhaltet. Verfasst wurde der Kirchenführer von Klaus Kratzsch, der 30 Jahre im Bayerischen Landesdenkmalamt beschäftigt war. Das Bild im Hochaltar der Kapelle zeigt die Taufe der heiligen Ottilie, die mit ausgestreckten Armen vor dem Taufbecken kniet. Getauft wird sie vom heiligen Erhard, dem Patron der Kirche. Der Sage nach war Ottilie blind und wurde durch die Taufe geheilt. Die beiden Seitenaltäre sind dem heiligen Florian, dem Schutzheiligen der Feuerwehr, und dem heiligen Leonhard, dem Schutzpatron der Tiere, geweiht. Diese und so viele weitere Informationen, aber auch Besonderheiten und geschichtliche Quervergleiche zieht Kratz in seinem Führer, auch der Ort Attaching wird im Lauf der Jahrhunderte beleuchtet. Dabei beginnt Kratz schon weit vor dem Jahr 1718, blickt zurück ins 15. Jahrhundert, als in Attaching überhaupt die erste Kirche niedergeschrieben wurde. Und nicht zuletzt widmet sich der historisch so belesene Autor auch dem Interieur wie den Altären und Figuren und Bildern von St. Erhard.

Quelle: freising-online

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