5. Hallertauer Bierfestival

Ausnahmezustand in Attenkirchen

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Ein Prosit der Betriebsamkeit! Die Organisation des 5. Hallertauer Bierfestivals läuft schon hochtourig.

Gut 100 Tage bevor das 5. Hallertauer Bierfestival vom 8. bis 10. Juni in Attenkirchen stattfinden wird, ist die Dorfgemeinschaft schon bestens für diese weithin bekannte Großveranstaltung gerüstet. Die Auswahl der Brauereien und Biere steht bereits weitestgehend und sieht eine neue Rekordbeteiligung: Die Besucher des 5. Hallertauer Bierfestivals können zwischen 130 verschiedenen Bieren von 55 Brauereien an den vier Großschenken sowie auf dem Brauer-Marktplatz wählen. Auch das abwechslungsreiche Musik- und Unterhaltungsprogramm wurde gegenüber 2016 ausgeweitet: 20 Bands unterschiedlicher Richtungen – von Blues über Blasmusik bis hin zu Rockn´ Roll - werden auf den drei Festivalbühnen auftreten; dazu noch einige Künstler und Musiker, die mobil auf dem Festivalgelände agieren. Alles bei freiem Eintritt. Auf die Engpässe bei der gastronomischen Versorgung zu den Stoßzeiten haben die Organisatoren ebenfalls reagiert. Neben dem Angebot der bisherigen Gastronomen wird es zusätzliche Grillstationen und Food-Trucks geben.

Mit einem Teilnehmerrekord bei den Brauereien und damit an Bieren wird gerechnet! Vom 8. bis 10. Juni findet in Attenkirchen heuer zum fünften Mal das Hallertauer Bierfestival statt. Allein um Details in der Abstimmung mit den Genehmigungsbehörden geht es laut Festivallleitung noch, was die bewährte Sperrung der Bundesstraße betrifft. Die Schirmherrschaft übernehme wiederum Freising Landrat Josef Hauner, berichtet Attenkirchens Bürgermeister Martin Bormann, der sich begeistert zeigt von der Bereitschaft aller Vereine im Ort, wieder zum Erfolg dieser einzigartigen Veranstaltung beizutragen. „Wir haben in diesem Jahr erneut mehr als 400 freiwillige Helfer und auch das eingespielte Organisations-Team ist wieder im Einsatz.“ Gerade dieses ehrenamtliche Engagement ist es wohl auch, warum wir für den Tassilo-Kulturpreis der Süddeutschen Zeitung nominiert wurden, betont Bormann. Kleine Gläser, große Biere Die Organisation der drei Festivaltage läuft inzwischen auf Hochtouren. Bernhard Nieder und Tom Stein, die für die Getränkelogistik zuständig sind, können wieder auf die Mitwirkung aller Vereine im Ort bauen, wenn die vier Großschenken (eine mehr als 2016) zu besetzen sind. Rund 65 verschiedene Biere von 30 Brauereien können dort verkostet werden. Vor allem mit sogenannten „Craft-Bieren“ wartet in diesem Jahr der vergrößerte Brauermarktplatz auf, wo 25 Brauereien mit voraussichtlich mehr als 60 Bier-Spezialitäten präsent sind. Der Schwerpunkt liegt wie immer beim Hallertauer Bierfestival auf Bieren der Region, es sind aber auch Brauereien aus ganz Bayern vertreten, darunter viele, die erstmals beim Hallertauer Bierfestival ihre Biere präsentieren. Am bewährten Konzept des Bierfestivals wird selbstverständlich beibehalten: Der Besucher erwirbt an einer der Festivalkassen ein Festival-Krügerl (0,25 LIter) sowie beliebig viele „Biertaler“ (2,50 Euro), um an den Großschenken und auf dem Brauermarktplatz Biere seiner Wahl verkosten zu können. Über das Angebot an Bieren und die beteiligten Brauereien informiert das ausführliche, kostenlose Festivalprogramm (erhältlich ab Mitte Mai). Unterhaltungsprogramm auf drei Bühnen Beste Unterhaltung zum Bier gibt es wieder auf drei Bühnen im Dorfzentrum, im Pfarrgarten und vorm Gasthaus Spitzbuam. Dem Kulturteam der Festivalorganisation um Christine Schindele, Willi Abele und Christian Klessinger ist es gelungen, ein abwechslungsreiches Programm zusammenzustellen, das von Bayerischer Blasmusik über Blues und Ska bis hin zu Rock‘n´Roll und Rockmusik reicht. Zu den herausragenden Gigs beim 5. Hallertauer Bierfestival zählen die Rock‘n´ Roller der „Rootbootleg Band“ aus dem Raum Oberammergau, die Landshuter Ska-Formation „King Cojones“ oder die „Club Society“ aus München. Viele neue Namen und viele Überraschungen versprechen Klessinger und Co. den Besuchern: „Allein das Musikprogramm lohnt einen Besuch Attenkirchens!“ Viele Fans wird auch wieder die legendäre Hunde-Show von Heidi Deml finden. Außerdem erwartet die Besucher ein Kunsthandwerkermarkt mit vielen attraktiven Angeboten entlang der Hopfenstraße sowie ein betreutes Kinderprogramm. Am Sonntag-Vormittag wird es auch wieder einen Open-Air-Gottesdienst im Pfarrgarten geben. Der Anstich des ersten Bierfasses durch den Schirmherrn, Freisings Landrat Josef Hauner, und Bürgermeister Martin Bormann findet am Freitag, 8. Juni, um 19 Uhr statt (LVM-Bühne im Dorfzentrum). Die Öffnungszeitenin der Folge: Freitag, 8. Juni, 19 bis ein Uhr, Samstag, 9. Juni, 16 bis ein Uhr und Sonntag, 10. Juni, zehn bis 18 Uhr. Wie in den Vorjahren wird es auch wieder an allen Festivaltagen einen Shuttle-Bus-Service geben, der 2016 von mehr als 5000 Besuchern angenommen wurde: ab S-Bahnhof Freising, ab Moosburg, ab Allershausen und ab Mainburg. Die Verköstigung der Festivalbesucher obliegt wie schon bei den vorausgegangenen Veranstaltungen wieder den örtlichen Wirten: Im Dorfzentrum ist das die Fattoria Guiseppe mit italienischen Spezialitäten, im Pfarrgarten der Gütlsdorfer Gastronom Josef Ostermeier und Wendelin Eppelsheimer auf dem Areal vor seiner Gaststätte zum Spitzbuam. Reservierungen können nur direkt bei den jeweiligen Gastronomen vorgenommen werden. Darüber hinaus gibt es zusätzliche Gastronomieangebote, um dem Andrang zu Spitzenzeiten gerecht zu werden: An mehreren Grillstationen wird es Nürnberger Bratwürste und Bio-Burger geben. Zahlreiche Helfer und großzügige Partner Auch wenn schon vieles auf den Weg gebracht sei, gebe es bis Juni doch noch eine Menge vorzubereiten, erklärt Alexander Herzog, Festivalinitiator und Sprecher der Lenkungsgruppe Hallertauer Bierfestival: „Eine solche Großveranstaltung ist für unseren kleinen Ort eine gewaltige organisatorische und logistische Herausforderung.“ Aber es lohne sich der Aufwand, denn die Besucher dieses größten, nichtkommerziellen Bierverkostungsfestival Süddeutschlands seien jedes Mal aufs Neue begeistert. „Wir haben mit Hallertauer Bierfestival ein Ausrufezeichen für die ganze Region gesetzt,“ betont Bürgermeister Bormann, der sich beim Pressegespräch ausdrücklich bei den Mitgliedern der Lenkungsgruppe, den freiwilligen Helfern und den großzügigen Partnern bedankte“.

Quelle: freising-online

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