Hochschule trifft Stadt

Ein "Kaleidoskop der Möglichkeiten"

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Das Bild zeigt (v.l.): Stadtrat und Referent für die Zusammenarbeit mit Weihenstephan Rudolf Schwaiger, Stadtbaumeisterin Barbara Schelle und Moritz Bauermann, Praktikant im Amt für Stadtplanung.

Als „Kaleidoskop der Möglichkeiten“ bezeichnete Stadtbaumeisterin Barbara Schelle beim monatlichen Pressegespräch im Freisinger Rathaus mehrere Projekte, die von Studenten der Architektur sowie der Landschaftsarchitektur aus unterschiedlichen Semestern der Technischen Universität und der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf in den letzten Monaten bearbeitet worden sind.

Rund 150 Studenten beteiligen sich an Studienprojekten, die von der Stadt Freising aufgerufen worden sind und in denen die Studenten tief in die Stadtentwicklung eingetaucht sind, um Antworten auf Zukunftsfragen zu finden. Die Aufgabenstellungen waren vielfältig und reichten von Altstadtkino, Jugendherberge oder Bahnhofsumfeld bis hin zur Einbindung des Dombergs in die städtische Gesamtplanung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden durch Seminare auf die verschiedenen Themenfelder vorbereitet, bekamen Materialien aus der Stadtentwicklung und informierten sich bei Ortsbegehungen. Bei der Planung selbst jedoch blieb den Studierenden weitgehend freie Hand. Sehr unterschiedliche Ideen zu gleichen Problemstellungen und innovative Lösungen auch für Gebiete mit komplexen Ausgangslagen kamen dabei als Ergebnis heraus. Wurde beispielsweise in einem Entwurf zum Domberg an die Erschließung des südlichen Berghangs mittels einer „Dombergbahn Freising“ gedacht, hatte eine Studentin im „Projekt Jugendherberge“ eine gänzlich andere Idee für eben dieses Gebiet und sah hier das Potenzial für eine hochmodere Jugendherberge am Fuße des historischen Dombergs. Diese und alle weiteren Lösungen, die im Rahmen von Semesterarbeiten und Bachelor- bzw. Masterthesis entstanden sind, haben die Studierenden in Plänen, Arbeitsmodellen und Broschüren anschaulich zusammengestellt und für eine hochinteressante Ausstellung aufbereitet. Die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Stadt war schließlich so fruchtbar, dass sich daraus auch Impulse für städtische Planungen ergeben haben.

Die Ergebnisse werden der interessierten Bevölkerung im November bei der Ausstellung „Hochschule trifft Stadt“ im Oberhaus des Lindenkellers, Veitsmüllerweg 2, gezeigt. Die Eröffnung, bei der auch Stadtbaumeisterin Barbara Schelle, Stadtrat Franz Bernack, Referent für Stadtplanung, Prof. Christoph Jensen, HSWT, und Prof. Regine Keller, Wissenschaftszentrum Weihenstephan der TUM anwesend sein werden, ist am Dienstag, 7. November, um 18.30 Uhr. Von Mittwoch, 8. bis einschließlich Montag, 20. November 2017, ist die Ausstellung dann montags bis freitags von 15 bis 19 Uhr, samstags von zehn bis 15 Uhr und sonntags von zehn bis 13 Uhr geöffnet. Am Mittwoch, 15. November 2017, findet um 19 Uhr ein offener Diskussionsabend zum Thema „Kaleidoskop Freising“ statt. Hierbei stellen Freisinger Persönlichkeiten mit sieben Bildern in sieben Minuten ihren Blick auf Freising dar.

Quelle: freising-online

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