Lange Nacht der Bildung

Es brechen bald neue Zeiten an

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Unser Foto zeigt v.l. Rainer Wirth, Bildungsmarketing und Kulturmanagement; Friedrich Bernack, Stellvertretender Stiftungsdirektor; Claudia Pfrang, Stiftungsdirektorin und Stephan Mokry, Referent für Theologische Erwachsenenbildung. 

Am kommenden Freitag findet in Freising die „Lange Nacht der Bildung“ statt: „Neben bereits Bekanntem haben wir dieses Jahr auch neue Themen mit ins Programm aufgenommen“, berichtet Friedrich Bernack, Stellvertretender Stiftungsdirektor Bildungszentrum der Erzdiözese München und Freising. Mit der „Langen Nacht der Bildung“ beginnen die Feierlichkeiten zum 50. Geburtstag der Stiftung. 

"Neue Zeiten brechen auf dem Domberg an“, betonte Rainer Wirth, verantwortlich für das Bildungsmarketing und Kulturmanagement der Stiftung Bildungszentrum der Erzdiözese München und Freitag bei einem Pressegespräch in der vergangenen Woche. Dass das so ist, davon konnten sich die Teilnehmer am Pressegespräch vor Ort überzeugen, denn während der Pressekonferenz hob ein Kleinbagger im Renaissancehof der ehemaligen Fürstbischöflichen Residenz einen Graben zur Untersuchung der Fundamente aus, und weil die Küche bereits geschlossen ist, wurde ein Foodtrailer im Innenhof aufgestellt. Vorläufig zum letzten Mal, als Auftakt der Feierlichkeiten zum 50. Geburtstag der Stiftung und gleichzeitig als „Abschlussfeuerwerk“ der vielen Bildungsveranstaltungen in diesem Jahr, findet am kommenden Freitag, 20. Juli, die neunte Lange Nacht der Bildung auf dem Domberg statt. „Ab dem neuen Programm werden wir outdoor sein, und deshalb wollen wir bei der Langen Nacht der Bildung noch einmal das große Portfolio der Bildungsangebote der Stiftung zeigen“, betonte Stiftungsdirektorin Claudia Pfrang. Ziel soll es dabei sein, dass jeder Interessierte noch einmal in die Bildungsangebote hineinschnuppern kann, die man nicht einen ganzen Tag machen will. Die neunte „Lange Nacht der Bildung“ wird um 17.45 Uhr offiziell eröffnet und danach gibt es jeweils um 18 Uhr, 19 Uhr, 20 Uhr und 22 Uhr insgesamt 27 Workshops mit einem breiten Spektrum. Dabei können die Teilnehmer wählen zwischen Vorträgen, Darbietungen und Aktivitäten, an denen man selbst aktiv teilnehmen kann. So gibt es beispielsweise einen Foto-Walk, bei dem die Teilnehmer mit der Handy-Kamera den Domberg erkunden und entdecken. Bei „Geschichten aus meiner Heimat“ erzählt wird eine Emigrantin aus Syrien über ihre Heimat erzählen, und um Fremdenhass und Rechtsextremismus geht es bei „Demokratie – find ich gut“. Bei „Bestrickende Lebensgeschichten“ mit Strickzeug und Humor können strickbegeisterte Teilnehmer der eigenen Biographie nachspüren. „Neben bereits Bekanntem haben wir dieses Jahr auch neue Themen mit ins Programm aufgenommen“, berichtet Friedrich Bernack, der stellvertretende Stiftungsdirektor. So sollen bei „Summer of Signs“ die Teilnehmer nicht nur die Gebärdensprache erleben, sondern gleichzeitig auch die Bibel auf neue Art kennenlernen. Zum Abschluss um 23 Uhr gibt es dann noch ein Konzert im Renaissancehof mit der bekannten Unterbiberger Hofmusik, die in den ersten Sekunden noch heimatlich verortbar zu sein scheint. Doch dann scheint alles möglich zu sein. „Sie werden zeigen, wie gut Bayern, Türkei, Balkan, Jazz und Folk musikalisch gut zueinander passen“, so Stephan Mokry, Referent für Theologische Erwachsenenbildung. Bedingt durch die begonnenen Baumaßnahmen und aus brandschutzrechtlichen Gründen können laut Claudia Sprang in diesem Jahr nur maximal 160 Besucher an der Langen Nacht der Bildung teilnehmen. Eintrittskarten können unter Telefon 08161/ 1812177 oder im Internet unter www.bildungszentrum-freising.de reserviert werden; Restkarten gibt es an der Abendkasse. Im Internet können auch die genauen Anfangszeiten der einzelnen Workshops nachgelesen werden, da diese zum Zeitpunkt der Pressekonferenz noch nicht endgültig ausgearbeitet waren.

Quelle: freising-online

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