Freisinger Student Manuel Huber startet wieder eine Aktion

9000 Kilometer radeln für die Lebenshilfe

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Manuel Huber aus Freising startet wieder eine „Mission Lebenshilfe“. Dieses Mal geht es mit dem Radl knapp 900 Kilometer an die Nordsee.

Der Freisinger Student Manuel Huber kann es nicht lassen: nach Freising-Bodensee im Jahr 2015 und Passau-Budapest 2016 startet er wieder eine „Mission Lebenshilfe“, diesmal mit dem Fahrrad knapp 900 Kilometer von Freising an die Nordsee in Scheveningen bei Den Haag.  Er startet am kommenden Dienstag, 8. August, in Freising und will in fünf Etappen nach Den Haag radeln, seinem derzeitigen Studienort.

„Ich kann dieses Jahr doch nicht ohne eine Lebenshilfe-Aktion vergehen lassen!“, sagte sich Manuel Huber im Frühjahr. „Meine bisherigen Projekte mit der Lebenshilfe, die Wanderung an den Bodensee sowie die Non-Stop-Radtour nach Budapest, waren einfach der Knaller! Wir haben insgesamt über 5500 Euro zusammenbekommen. Mit dem Geld wurde ein rollstuhlgeeignetes Spezial-Bodentrampolin finanziert und Sportgeräte für die Frühförderung von Kindern.“ Diesmal bittet der smarte 26-Jährige um Spenden für einen neuen Radschuppen für das Hermann-Altmann-Haus in Sünzhausen. Die Wohneinrichtung für 24 Menschen mit Behinderung hat viele Fahrräder unterzubringen und auch ein Rollfiets. Manuel Huber: „Fiets ist Holländisch und bedeutet Radl. Ein Rollfiets ist ein Fahrrad mit einem Rollstuhl vorn dran. Damit können Menschen, die nicht Radlfahren können oder im Rolli sitzen, auch auf Ausflüge mit. Das find ich toll! Ideal, dass ich für den Rollfiets-Schuppen ausgerechnet nach Holland fahre.“ Und Den Haag ist zurzeit auch die Wahlheimat des Freisingers: er setzt dort sein Geo-Studium fort. Unterstützung erfährt Manuel Huber schon jetzt: die Betriebssportgemeinschaft TexIns des Freisinger IT-Unternehmens Texas Instruments schenkt ihm über Bike Fritz in Freising einen Radlgepäckträger für Satteltaschen. „So eine Aktion finden wir natürlich sehr unterstützenswert“, sagt Frank Meyfarth von TexIns, „so wie viele andere Aktionen der Lebenshilfe Freising, wo unsere Leute auch selbst mitmachen.“ „Jedoch ist Geld nur die halbe Miete“, meint Manuel Huber.

Mit seiner neuen Aktion möchte er auch aufmerksam machen auf die wichtige und harte Arbeit der Lebenshilfe, die er selbst schon bei Besuchen von mehreren Einrichtungen in Freising miterlebt hat. „Aber nicht nur für unsere Lebenshilfe will ich werben. Auf meiner Tour besuche ich vier weitere Lebenshilfe-Ortsvereine: Ansbach, Dieburg bei Frankfurt, Koblenz und Kleve kurz vor der holländischen Grenze. Ich versuche dabei meinen Horizont zu erweiteren. Und vielleicht gelingt es mir auch manch andere Menschen damit zu erreichen. Jedenfalls freue ich mich wahnsinnig auf die Menschen und auf das Radfahren!“ Aktuell mitverfolgen können alle die Tour auf Facebook unter www.facebook.com/lebenshilfefreising Bilder und Erlebnisse auf dem 900 Kilometer langen Weg werden jeweils aktuell gepostet.

Wer Manuel Huber und seine Radlaktion und damit Menschen mit Behinderung bei der Lebenshilfe Freising unterstützen will, kann das jederzeit mit einer Spende tun: Spendenkonto: DE05 7005 1003 0000 0181 01, Verwendungszweck: Manuel Huber.

Quelle: freising-online

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