Lebenshilfe-Radler gestartet

Die Hälfte ist bereits geschafft!

Manuel Huber unterwegs und hier auf dem Foto mit Ilse Herzog, Heimbewohnervertretrin der Lebenshilfe Ansbach zu sehen.

Der Freisinger Student Manuel Huber auf seiner knapp 900 Kilometer langen „Tour de Lebenshilfe“ von Freising bis nach Scheveningen an der holländischen Nordseeküste ist am vergangenen Dienstag gestartet.

Die Hälfte ist geschafft, jetzt geht es nur noch den Main und Rhein hinunter. Manuel Huber engagiert sich bei der Tour für Menschen mit Behinderungen bei der Lebenshilfe in Freising und den Partnervereinen. Dabei ist er ein überzeugter „Serientäter“: „Meine bisherigen Projekte mit der Lebenshilfe Freising waren 2015 eine Wanderung an den Bodensee sowie 2016 eine Non-Stop-Radtour in zwei Tagen von Passau nach Budapest. Beide waren einfach der Knaller! Wir haben insgesamt über 5500 Euro zusammenbekommen. Mit dem Geld wurde ein rollstuhlgeeignetes Spezial-Bodentrampolin finanziert und Sportgeräte für die Frühförderung von Kindern.“

Diesmal bittet der sportliche 26-Jährige, der in aller Welt trampt, wandert und klettert, um Spenden für einen neuen Radschuppen für das Hermann-Altmann-Haus in Sünzhausen. Die Wohneinrichtung für 24 Menschen mit Behinderung hat viele Fahrräder unterzubringen und auch ein Rollfiets. Das ist Holländisch und ist ein Fahrrad mit Rollstuhl, mit dem auch Rollifahrer auf Radausflüge mit können. Manuel Huber: „Das find ich toll! Witzig, dass ich für den Rollfiets-Schuppen ausgerechnet nach Holland fahre.“ Dort kennt er sich aus: Den Haag ist zurzeit die Wahlheimat des Freisingers: er setzt dort sein Geo-Studium fort.

Das besondere an der aktuellen Aktion ist, dass Manuel Huber unterwegs andere Lebenshilfe-Einrichtungen besucht und damit auf deren Arbeit für Menschen mit Behinderungen in ganz Deutschland aufmerksam machen will: „Auf meiner Tour besuche ich die Lebenshilfen in Ansbach, Dieburg bei Darmstadt, Koblenz und Kleve am Niederrhein.“ Der Empfang in Ansbach war schon einmal sehr herzlich. Ilse Herzog, Vertreterin der Heimbewohner schloss Manuel gleich in ihre Arme und ihr Herz. In der Wohngruppe, bei der Manuel übernachten durfte, gab es Wurstsalat zum Abendessen und viele Gespräche. „Die Leute sind alle super lieb zu mir. Das lässt alle Strapazen vergessen!“ Aktuell mitverfolgen können alle die Tour auf Facebook unter www.facebook.com/lebenshilfefreising Bilder und Erlebnisse auf dem 900 Kilometer langen Weg werden jeweils aktuell gepostet. Wer Manuel Huber und seine Radlaktion und damit Menschen mit Behinderung bei der Lebenshilfe Freising unterstützen will, kann das jederzeit mit einer Spende tun: Spendenkonto: DE05 7005 1003 0000 0181 01, Verwendungszweck: Manuel Huber.

Wer darüber hinaus das exklusive Tour-Shirt in weiß oder blau kaufen will (Preis je nach Auflage etwa 25 Euro) schreibt bitte ein E-Mail (mit gewünschter Konfektionsgröße S-XXL) an spenden@lebenshilfe-fs.de

Quelle: freising-online

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