Pfarrsaal St. Kastulus

Eine Matinee, die Eindruck macht

 Mit Liedern und Klavierwerken von Claude Debussy, dessen 100. Todestags in diesem Jahr gedacht wird, führt Beate Hariades (Sopran) zusammen mit Wolfgang Kiechle (Klavier) exquisite Musik des impressionistischen Komponisten auf.

Die „Matinee zur Marktzeit“, die am kommenden Samstag, 8. April, um 12.05 Uhr im Pfarrsaal St. Kastulus stattfindet, bietet selten zu hörenden Kunstgenuss: Mit Liedern und Klavierwerken von Claude Debussy, dessen 100. Todestags in diesem Jahr gedacht wird, führen die beiden Künstler Beate Hariades (Sopran) und Wolfgang Kiechle (Klavier) exquisite Musik des impressionistischen Komponisten auf.

Den Begriff des Impressionismus werden wohl viele zunächst mit der Malerei in Verbindung bringen – aber spätestens seit 1900 wird er auch in der Musik verwendet und bezeichnet hier Kompositionen, die Atmosphäre und Stimmungen vertonen und sich weniger um die Verarbeitung von Melodien bemühen. Claude Debussy gilt neben Maurice Ravel als einer der wichtigsten Vertreter dieser Art. Und wahrscheinlich zählt seine symphonische Dichtung „la mer“ neben den Klavierwerken aus dem „children`s corner“ und „Claire de lune“ zu den eindrucksvollsten Beispielen impressionistischer Kompositionskunst. Aber nicht ohne Grund steht eine der wichtigsten Gattungen des 19. Jahrhunderts im Zentrum der kommenden Matinee: das Kunstlied. Es bietet durch Text, Melodie und Begleitung drei Ebenen der atmosphärisch reizvollen Vertonung von Gefühlen und Eindrücken. Mit „Musique“, „Regret“, „Romance“ und „La Romance d’Ariel“ stehen vier Lieder nach Texten von Paul Bourget auf dem Programm, gefolgt vom Klavierstück „Doctor Gradus ad parnassum“. „Mandoline“, „Apparation“ und „Pantomime“ sind die weiteren Titel der Lieder, die in die ganz eigene Gefühls- und Gedankenwelt der Jahrhundertwende um 1900 eintauchen lässt. Dazu folgen jeweils berühmte Klavierwerke wie beispielsweise die „Arabesque“.

Der Eintritt zu der Matinee ist frei, Spenden zur Deckung der Unkosten werden gerne entgegengenommen.

Quelle: freising-online

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