Pfarrer Dr. Hartl und Dr. Albert von Renovabis in Rom dabei

Zu Besuch beim heiligen Vater

Die Leiter der Renovabis-Geschäftsstelle, Pfarrer Dr. Christian Hartl und Dr. Gerhard Albert haben kürzlich an Sitzung und Feier zum 50. Jubiläum der ROCO in Rom teilgenommen. Die ROACA ist die Vereinigung der Hilfswerke für die katholischen Ostkirchen. Im Anschluss an deren Vollversammlung hat Papst Franziskus die Mitglieder zu einer Audienz empfangen.

Die Vereinigung der Hilfswerke für die katholischen Ostkirchen (kurz ROACO) feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Jubiläum. Im Anschluss an die Vollversammlung hat Papst Franziskus die Mitglieder zu einer Audienz empfangen.

Hauptgeschäftsführer Pfarrer Dr. Christian Hartl und Geschäftsführer Dr. Gerhard Albert waren für Renovabis vor Ort. Seit 1968 setzt sich die ROACO als Zusammenschluss der katholischen Ostkirchen-Hilfswerke für die Verbindung zwischen Orient und Okzident, die Bewahrung des religiös-kulturellen Erbes und die Seminaristen- und Priesterausbildung der Ostkirchen ein. Renovabis wurde direkt nach der Gründung im Jahr 1994 durch die vatikanische Kongregation für die Ostkirchen zur Mitwirkung eingeladen. Besonders bei der Beratung und Diskussion von Themen, die das östliche Europa oder das Verhältnis zwischen Ost und West betreffen, konnte sich Renovabis immer wieder einbringen. So wurde in den vergangenen Jahren im Zusammenhang mit der Krim-Besetzung in der ROACO auch intensiv über die Situation in der Ukraine und die Zukunft der griechisch-katholischen Kirche diskutiert. Bei der diesjährigen Vollversammlung in Rom waren Hauptgeschäftsführer Pfarrer Christian Hartl und Geschäftsführer Dr. Gerhard Albert von Renovabis in Rom mit dabei. „Der Austausch in der ROACO ist für Renovabis eine Chance den Blick auf die Ostkirchen in ihrer Gesamtheit zu richten“, betonte Albert. Ein ständiger Gegenstand der Sorge und der Gespräche ist die Lage der Kirchen im Nahen und Mittleren Osten. Der ganzheitliche Blick ermögliche uns ein tieferes Verständnis für die Eigenheiten des christlichen Ostens und trage zu einem wirklichen „Austausch der Gaben“ bei, so Albert. Papst Franziskus zeigte sich in seiner Ansprache besorgt über den Christenschwund in den Kriegs- und Krisengebieten. Er mahnte: „Wir müssen diese große Tradition des Nahen Ostens beschützen.“

Quelle: freising-online

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