Jahresausstellung

Hilz zieht alle Register seines Könnens

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Island! Paul Hilz mit einem seiner aktuellsten Meisterwerke

Kunst ist Leidenschaft! Sie ist der Ursprung kreativen Schaffens!“ Paul Hilz ist kreativ, keine Frage. Und leidenschaftlich auch, das erkennt jeder, der sich mit dem Multitalent austauscht.

Der ehemalige Lehrer hat sich als Musiker, Waidmann, Handwerkskünstler und Globetrotter weit über die Grenzen der Dreirosenstadt Moosburg hinaus einen Namen gemacht. Dennoch nimmt die Malerei einen besonderen Stellenwert im künstlerischen Schaffen des Paul Hilz ein: So ist er sogar Mitglied im elitären Zirkel der Künstlergenossenschaft München. Was ihn auf dem Gebiet der Malerei besonders prägt, ist seine Vielseitigkeit: Hilz bewegt sich stilsicher in allen Bereichen. Und das beweist der renommierte Künstler ab kommendem Freitag, 10. November, mit seiner Jahresausstellung 2017, die um 19 Uhr von der Kunsthistorikerin Christine Fößmeier in der vhs Moosburg am Stadtplatz eröffnet wird. Es sind nur noch zwei Tage, bis Gerda Fischer Hilz in der vhs willkommen heißen wird, und entsprechend unruhig geht es im hause Hilz - seiner „Hundehütte“ - zu: Rund drei Dutzend Werke kann er nur ausstellen, gut zehn mal so viele Bilder lagern im ersten Stock. Wie wird sich Hilz entscheiden? Es soll schon ein Querschnitt seiner Schaffenskraft sein, zudem natürlich Werke aus dem vergangenen Jahreslauf in den Vordergrund stellen. Ganz frisch sind etwa die beeindruckenden Natur-Impressionen, die er von seiner Reise nach Island mitgebracht hat. „Klein-Alaska“ nennt er die Insel, und das gleicht einem Ritterschlag für die Isländer, denn Alaska hat den passionierten Jäger bislang vermeintlich am nachhaltigsten beeindruckt. „Island hat mich sehr begeistert! Auf 100 Kilometern Distanz habe ich nur ein paar Schafe und einen Fuchs gesehen. Das ist die pure Natur!“ Und die hat es Hilz angetan - gern auch in Verbindung mit dem „Weiblichen“. „Die holde Weiblichkeit ist meine Welt“, sagt er. Und erweist der Frau in seinen Werken seine Reverenz. Oftmals erst auf den zweiten Blick erkennbar, doch kaum ein Motiv kann sich dieser Leidenschaft entziehen. „Mancher mag sagen, der Hilz ist ein Busenmaler oder er ist verrückt. Und doch ist das der Weg, meine Passionen auszudrücken. Schon Goethe sagte, Du kannst die Kunst nicht verstehen, dennoch laden meine Bilder die Augen zum Spazierengehen ein.“ Zeichnungen, Federzeichnungen, Drucke, Aquarelle, Ölgemälde und Hinterglasbilder wird Paul Hilz auswählen, um sie in der vhs zu zeigen. Oder anders formuliert: Er zieht alle Register seines Könnens, wie es sich für den ausgebildeten Klavier- und Orgelspieler gehört. Die Ausstellung ist nach der Eröffnung vom 11. bis 17. November je von zehn bis 17 Uhr geöffnet. Am Wochenende 11. und 12. November wird Paul Hilz ganztägig anwesend sein.

Quelle: freising-online

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