Neuigkeiten zum Schienenersatzverkehr

Max Maulwurf weist jetzt den Weg

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Der Regionalbahnhof läuft im Sommer auf Hochturen. Michael Feuser von der Deutschen Bahn weist mit dem Maskottchen Max Maulwurf , seinem Betreuer und Antonia von Bassewitz vom Regionalverkehr, auf die Baustelle hin.  

Hoher Besuch am Freisinger Bahnhof! Max Maulwurf, das Maskottchen der Deutschen Bahn informiert über den anstehenden Schienenersatzverkehr in Freising und Umgebung.

Das große Projekt der sechswöchigen Stammstreckensperreung steht in den Startlöchern. Die Deutsche Bahn nützt die Sommerferien, um zwischen Feldmoching und Freising sowie zwischen Neufahrn und Flughafen eine Reihe von notwendiger Bauarbeiten in Angriff zu nehmen. Vom 28. Juli bis zum 10. September werden daher die S-Bahnen, so gut wie komplett gesperrt. Um die Beeinträchtigung für die Fahrgäste möglichst gering zu halten, wurde ein Ersatzkonzept aus S-Bahnen und Schienenersatzverkehr erarbeitet. Mit Hilfe von farbigen Beschilderungen, der Einführung von vier Buslinien und einer eindeutigen Information an den Bushaltestellen, wird auf die Umsteigemöglichkeiten hingewiesen. Für die Freisinger heißt das konkret, dass es weder S-Bahn noch Regionalexpress Richtung München geben wird. Wichtig sind hier die beiden blauen Linien, Linie 3, die mit Halt in Pulling nach Feldmoching fährt und Linie 3a, die ohne Stopp in Pulling Richtung München funktioniert. Für die Gäste, die zum Flughafen möchten, wird es zu den Hauptzeiten am Vormittag, jede halbe Stunde eine S-Bahn geben, am Abend kommt stündlich nur eine. Trotz den ärgerlichen Bauarbeiten, sind die Sommerferien laut Michael Feuser, dem Teamleiter der Baustellenkommunikation bei DB Regio und S-Bahn München, der bestmögliche Zeitpunkt. Viele Gäste, wie die Pendler und Schulkinder, fallen in diesem Zeitraum weg, weshalb die Anzahl der Betroffenen geringer ausfällt. Sechs Wochen- das bedeutet arbeiten auf Hochtouren und zwar Tag und Nacht. 60 Millionen Euro wurden für die Bauarbeiten vom Bund und Freistaat investiert, um die S-Bahn Verbindungen zu stärken. Der Umbau hat allerdings keinen Einfluss auf die Fahrkarten preise, diese bleiben unverändert und auch für Umfahrungen gleichermaßen gültig. Die Umbauarbeiten kommen auch der Neufahrner Kurve zu Gute. Die Sperrung wird genützt um alle anstehenden Bauarbeiten gleichermaßen abzudecken, so dass nur noch das Finetuning, wie beispielsweise an Sicherheitsleitungen, erfolgen muss. Die erste Probe Fahrt soll am 10. Dezember stattfinden, voraussichtlich es verläuft alles nach Plan. Weitere Informationen gibt es auf den Internetseiten der Bahn: www.mvv-muenchen.de/S1 und www.bahn.de/sommerbaustelle.

Quelle: freising-online

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