Straßenbauvorhaben in Stadt und Landkreis Freising

Viel Geduld und starke Nerven sind gefragt

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Unser Bild zeigt Carola Hetzenecker (Technische Oberinspektorin vom Staatlichen Bauamt Freising, Fachbereich Straßenbau), Bauoberrätin Sylvia Pfister (Abetilungsleiterin), Baudirektor Dr.-Ing. Stefan Meier (Fachbereichsleiter Straßenbau), Landrat Josef Hauner und OB Tobias Eschenbacher beim Jahresgespräch über Straßenbauvorhaben im Bereich der Stadt und des Landkreises Freising.

Ein hohes Maß an Geduld und Verständnis erhofft sich Baudirektor Dr.-Ingenieur Stefan Meier (Fachbereichsleiter Straßenbau) von den Freisinger Bürgern, wenn es um die diesjährigen Straßenbauvorhaben der Stadt und des Landkreises Freising geht.

Wie beim Jahresgespräch mit Landrat Josef Hauner und OB Tobias Eschenbacher am vergangenen Mittwoch deutlich wurde, kommt 2018 einiges auf die Autofahrer zu. Meier betonte jedoch, dass der größte Teil der Vorhaben zur Erhaltung der Infrastruktur diene „und dort neu gebaut wird, wo es auch dringend erforderlich ist“. Deshalb sei auch die eine oder andere Umleitung und Vollsperrung unumgänglich. 

„Letztlich dienen alle Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit“, so Meier weiter. Bei den Bauvorhaben die bereits laufen aber noch nicht fertiggestellt sind, nannte Bauoberrätin Sylvia Pfister (Abteilungsleiterin) die Nordostumfahrung B301 als prominentes Beispiel. Bis zur Fertigstellung im Jahr 2020 dürfte die Geduld der Autofahrer noch auf eine harte Probe gestellt werden. Meier plädierte für Verständnis, äußerte sich aber optimistisch: „Wir liegen sehr gut im Zeitplan und haben einen starken Partner an der Seite.“ Die Kosten für die Nordostumfahrung belaufen sich auf rund 30 Millionen Euro. 

Für dieses Jahr ist der Start für die Fahrbahnerneuerung B13 Fahrenzhausen und Lauterbach sowie die Bauwerksinstandsetzung der Amperkanalbrücke und Amperbrücke Fahrenzhausen geplant. „Wir beginnen mit dem südlichen Abschnitt, der zwei Umleitungen erfordert. Im nächsten Jahr geht es dann mit der Instandsetzung der Amperbrücke weiter, wo eine Vollsperrung nötig sein wird“, erklärte Stefan Meier. 

Viel Geduld und starke Nerven brauchen die Autofahrer auch, wenn im Sommer an der B301 die Fahrbahnerneuerung an der Amperbrücke bei Zolling ansteht. Über einen Zeitraum von fünf Wochen ist dort ebenfalls eine Vollsperrung geplant. Die Zufahrt zum REWE-Markt soll aber möglich sein. 

Als ein Beispiel für „Georisiko“ nannte Baudirektor Meier die Böschung bei der Ortsdurchfahrt Volkmannsdorf: „Die Böschung ist nicht mehr standsicher und muss saniert werden. Es besteht das Risiko, dass der Hang rutschen kann. Die Wahrscheinlichkeit, dass dies eintritt, ist zwar gering, aber wenn es passiert, wären die Auswirkungen extrem. Dieses Problem müssen wir anpacken.“

Quelle: freising-online

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