Das Uferlos-Bier

Es ist ein „Zehnerl“ geworden!

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"Mach was schönes!" Dr. Ing.  Johannes Tippmann (hinten 2.v.r), wurde von der Bevölkerung motiviert, wieder ein gelungenes Festbier zu kreieren. Nach Ansicht der Präsentationsgäste hat das geklappt.

Ein „Traditionsbier für ein Traditionsfest“ hat Freisings Bürgermeisterin Eva Bönig zu Wochenbeginn verkostet. Es ist der Festsud für die tollen „uferlosen“ Tage, die am kommenden Freitag beginnen. Der Name wurde wie immer aus Vorschlägen der Bevölkerung gekürt, und: Es wurde - passend zum zehnten Geburtstag des Festivals - ein „Zehnerl“. „Uferlos“-Organisator Vipo Maat  ist mit beiden Ergebnissen zufrieden.

Knapp 200 Zuschriften hat das „Uferlos“-Team bekommen! Es galt, den Namen des Jubiläums-Festivalbiers für 2018 zu küren! Der Gewinner steht fest: Es ist ein „Zehnerl“- passend zum runden Geburtstag des Festivals zwischen den Flüssen. „Traditionell“ ist der Sud geworden, wie Dr. Ing. Johannes Tippmann bei der Vorstellung berichtete. Er hat seinem Team der Forschungsbrauerei Weihenstpehan das „Zehnerl“ kreiert. Dabei wurden zwei Hopfensorten – die lange vergessene US‑amerikanische Hochalphasorte „Comet“ und die neue bayerische Hopfensorte „Calista“ aus dem Forschungszentrum Hüll bei Wolnzach verwendet. Zudem setzten die Braumeister zwei Hopfungstechnologien ein. Zum einen die konventionelle Hopfung in der Würzepfanne, zum anderen das sogenannte „Latehopping“ – die Hopfengabe im Whirlpool. Das fertige Bier verfügt über einen malzig-röstigen Körper, der durch die fruchtig grapefruitartigen Hopfenaromen veredelt wird. Das Wechselspiel des vollmundigen Bierkörpers und der feinherben Bittere sorgt für eine besondere Balance. Durch die Verwendung einer speziellen obergärigen Hefe bekommt das unfiltrierte Bier einen unverwechselbaren Geschmack. Der moderate Kohlensäuregehalt sorgt für eine hohe Bekömmlichkeit und forciert die Bildung eines feinporigen Bierschaums, der den Konsumenten zum Trinken anregt. „Ein Bier genau nach unserem Geschmack“, hat Veranstalter Thomas Sedlmeier flugs festgestellt. Besonders gelungen laut Dr. Ing. Tippmann: Die Drinkability! Trocken und herb bei 14 Prozent Stammwürze, 35 Bittereinheiten und gut sechs Volumenprozent Alkohol. Sein knappes Fazit: „Das optimale Festbier!“ Übrigens: Auch aus dem Hause Weihenstephan stammt „Luke‘s Stout“, das im Irish Pub auf dem Festival ausgeschenkt wird.

Quelle: freising-online

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