Wanderbäume

Freising bekommt sein mobiles "Grün"

Auf dem Foto sind zu sehen (v.l.): Felix Metzler, toponauten landschaftsarchitekturGesellschaft; Innenstadtkoordinator Michael Schulze; Heiko Huppenberger, Stadtbauamt; Anton Eichenlaub, Stadtgärtnerei; Stadtbaumeisterin Barbara Schelle, Bürgermeisterin Eva Bönig und Planungsreferent Franz Bernack.

Seit vergangener Woche schmücken zwei Säulen-Hainbuchen, zwei lederblättrige Weißdorn Bäume und drei Himalaja-Birken die Freisinger Heiliggeistgasse, die die Stadt in enger Zusammenarbeit mit der toponauten landschaftsarchitekturGesellschaft aus Freising und der Aktiven City Freising organisiert und mit Unterstützung der Stadtgärtnerei und der Freiwilligen Feuerwehr Freising aufgestellt wurden.

Weil im Untergrund der Heiliggeistgasse viele Spartenleitungen zur Versorgung der Anwohner verlegt sind, war beim Umbau der Gasse kein Platz, um mit Bäumen oder Sträuchern für etwas Grün zu sorgen. Um diesem Mangel abzuhelfen und die Heiliggeistgasse dennoch zu begrünen, hat man bei der Stadtverwaltung auf eine Idee aus dem Jahr 2012 zurückgegriffen. Mit der gelungenen Aktion „StadtRaumBaum“ hat man damals mehrere Wanderbäume innerhalb der Innenstadt aufgestellt, die nach und nach an verschiedenen Straßen und Plätzen aufgestellt wurden. Zwei Weißdorne und drei Himalaja-Birken schmücken nun die Heiliggeistgasse. Bei der öffentlichen Präsentation der sieben Bäume in ihren knallroten und -orangen Großkübeln betonte Bürgermeisterin Eva Bönig, dass man es damit geschafft habe, in der fertiggestellten Heiliggeistgasse für eine gewisse Begrünung zu sorgen und das ansonsten graue Band aufzulockern. In der Vergangenheit sei sie oft gefragt worden, warum die Wanderbäume aus dem Jahr 2012 verschwunden seien, betonte sie. Stadtbaumeisterin Barbara Schelle ergänzte, dass die damalige Idee zwischenzeitlich bereits in München aufgegriffen worden sei und dort sogar den Namen „Freisinger Bäume“ tragen würden. Innenstadtkoordinator Michael Schulze erklärte bei der Präsentation die Zwänge, technische Begrenzungen und Restriktion, unter denen die Stadtplaner oft leiden, wenn Hoch- oder Tiefbaumaßnahmen geplant werden und die sich letzten Endes dann auch auf die Gestaltung auswirken. „Diese Zwänge zeichnen sich oft dadurch aus, dass sie im Ergebnis zwar sichtbar, jedoch nicht immer nachvollziehbar oder mit der Ursache und Entscheidung verknüpft werden können“, betonte er im Hinblick auf die Situation in der Heiliggeistgasse, wo aus diesen Gründen eine Bepflanzung mit Bäumen nicht möglich war. Insgesamt rund 15000 Euro hat die Stadt für die sieben Wanderbäume ausgegeben. Sie werden bis zum Beginn des Winters ihren Standort in der Heiliggeistgasse beibehalten und dann von der Stadtgärtnerei wintergerecht eingelagert, damit sie in den kommenden Jahren auch weitere Teile der Freisinger Innenstadt verschönern.

Quelle: freising-online

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